Nadabrahma ist ebenfalls eine aktive Meditation, die ich ebenfalls sehr liebe.
Sie ist nicht wie die „dynamische“ oder gar die „Chakra-Breathing“ körperlich so anstrengend, sondern eher ruhig. Dennoch ist sie aktiv, zumindest die ersten 2 Phasen der Meditation. Die 3. Phase ist stille Mediation.
Die erste Phase ist vergleichsweise lang, und geht über 30 Minuten. Man sitzt in einer bequemen Pose ( Meditationshaltung ) mit geschlossenen Augen (eventuell mit Schlafmaske) und summt mit geschlossenem Mund beliebige Töne. Die Töne sollen hörbar sein, damit man die Vibrationen der Töne gut im Körper spüren kann.
Auf diese Weise nun kann man die unterschiedlichsten Töne machen, und hört sich einfach selbst zu. Die Meditation ist wie alle selbstverständlich besonders schön in einer Gruppe, wenn alles um einen herum tönt und klingt – gerade Menschen, die Hemmungen haben laut zu summen haben in einer größeren Gruppe es viel leichter einfach Herzhaft mitzusummen.
Auch hier wieder: 100% geben und Spaß dabei. So hören störende Gedanken am schnellsten auf.
Die 2. Phase dauert 15 Minuten und ist eine langsame Bewegung. Man bleibt in der bequemen Meditationshaltung sitzen und führt die Hände zum Bauchnabel. Die Handinnenflächen zeigen nach oben und die Hände liegen sanft aufeinander.
Nun beginnt eine ca. 7 ½ Minütige langsame Bewegung, in welcher die Hände zunächst nach vorne bewegt werden, und sich dann langsam in zwei großen Kreisen nach außen öffnen. Diese einfache Geste ist ein Geben. Habe einfach die Vorstellung, das Du alles was Du hast gibst, während Du langsam deine Hände öffnest.
Weiter in der Bewegung gehen deine beiden Hände spiegelseitig nach außen und kehren ganz außen dann wieder zurück, beschreiben also zwei große Kreise. Am Ende der Bewegung treffen Sie sich wieder vor dem Bauchnabel.
< Ideal ist es, wenn Du genau die 7 ½ Minuten für die Öffnung benötigst, aber wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm. Du kannst Die Bewegung dann auch schneller beenden, bzw. sie einfach noch einmal oder mehrmals wiederholen, wenn die Zeit noch nicht um ist.
Nach den 7 ½ Minuten verändert sich die Musik hörbar, und die gebende Geste wird zu einer Nehmenden. Die Hände werden gedreht, so dass die Handrücken nach oben zeigen, und die zwei Kreise werden genau anders herum beschrieben: Also von der Mitte des Bauches zuerst nach Aussen, dann Aussen nach vorne, dann vorne wieder zusammen, und schließlich zurück zum Bauchnabel. Hast Du vorher in Deiner Vorstellung „alles gegeben“ dann kannst Du Dir nun in Deiner Vorstellung all das nehmen, was immer Du jetzt brauchst.
Die Bewegung kann selbstverständlich wiederholt werden, wenn man sie „zu schnell“ gemacht hat.
Wer Schwierigkeiten hat, die Bewegung ganz langsam zu machen, dem Hilft hier vielleicht ein kleiner Trick aus der Hypnose: Stell Dir möglichst intensiv vor, deine Hände würden sich bewegen, aber bewege Sie nicht bewusst. Lasse nur zu, dass sie sich durch deine Vorstellung von alleine bewegen. So ist es möglich die Bewegung sogar noch viel langsamer werden zu lassen, als es für die Meditation notwendig ist, und die Bewegung könnte sicherlich auch auf 30 oder mehr Minuten ausgedehnt werden.
Im Anschluss an die 2 Phasen kommt es wieder zu der obligatorischen 15 Minütigen stillen Meditation mit geschlossenen Augen. Hier kann auch eine liegende Position gewählt werden, wenn man durch das Lange Sitzen in der Meditationshaltung nun größere Schwierigkeiten hat.
Die „Nadabrahma“ Mediation wirkt am besten in einer Gruppe, auch wenn jeder ganz für sich privat dabei bleibt. In einer Gruppe ist oft der Ansporn größer und es wirkt eine ganz besondere Gruppenenergie, die es dem Einzelnen viel leichter macht, als er es für sich ganz alleine kann.
Aus diesem Grund, weil ich die Meditation in Gruppen so liebe, biete ich kostengünstige Wochenend-Seminare hierfür an. Bitte melden Sie sich bei Interesse.


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