Die „Chakra-Breathing“ Meditation ist eine Musikunterstütze geführte Meditation, die wie die „Dynamische“ eine körperlich sehr anstrengende Meditation ist. Ziel ist es die sogenannten Chakras (Übersetzt: Räder) ins Rollen zu bringen – wodurch auch ganz natürlich die Kundalini („Schlange“) geweckt werden kann.
Auch diese Mediation ist in einer Gruppe sehr wirksam, und wird dennoch mit geschlossenen Augen ganz privat durchgeführt.
Bei der Meditation wird durch ein schnelles und heftiges Atmen von unten nach oben Atemenergie in 7 Chakras geleitet, wodurch diese idealer Weise in eine spürbare Rotation gelangen. Der ganze Körper unterstützt den Vorgang. Die Aufmerksamkeit ist auf den Bereich des entsprechenden Chakras gerichtet.
Die sieben Chakras sind:
- Sexualzentrum
- Bauch
- Solarplexus
- Herz
- Kehle
- Stirn
- Krone
Am Anfang ist es besser, um eine tiefe und nicht nachlassende Atmung zu entwickeln laute Töne beim Ausatmen von sich zu geben. Die Töne sollten mit dem 1. Chakra tief sein und von Chakra zu Chakra höher werden. Bei der Chakra Breathing Musik wird der Wechsel von einem Chakra zum nächsten durch einen hellen Glockenschlag angekündigt. Die Musik steigert dann deutlich hörbar die Tonhöhe. Die Aufmerksamkeit richtet sich dann auf das nächste Chakra.
Eine „Rollende“ Atmung hilft dabei, das Chakra ins Rollen zu bringen. Auch die Arme sollten das Atmen und eine Bewegung in Richtung des Chakras unterstützen. Es kann helfen, sich vorzustellen, man würde ein Rad mit den Händen antreiben.
Ist ein Durchlauf durch alle 7 Chakras vollständig, dann erklingen nacheinander 3 helle Glockenschläge, und in den nächsten ca. 2 Minuten steigt man wieder langsam durch alle Chakren hinab.
Das ganze Procedere wird 3 Mal wiederholt. Wenn möglich sollte man versuchen seinen Enthusiasmus von Mal zu Mal noch zu steigern.
Nach den insgesamt ca. 45 Minuten „Chakra Breathing“ folgt eine 15 Minütige Stille, die am besten in einer bequemen Meditationshaltung (Schneidersitz, etc.) verbracht wird. Hierbei wieder seine Aufmerksamkeit möglichst nach innen richten, und einfach wahrnehmen. Nicht urteilen.
Mit ein wenig Übung in der Mediation kann man die Atmung immer leiser (aber nicht weniger heftig) werden lassen. Dadurch wird noch mehr Energie in die Chakras geleitet.
Auch wenn diese Meditation lange nicht so extrem wie die „Dynamische“ ist, muss man sich anfangs immer wieder anspornen und nicht nachlassen. Die erste Überwindung besteht darin, die Meditation zu praktizieren, in der Meditation selbst kommt es immer wieder zu Punkten, an denen man einfach weiter machen sollte – auch hier wieder etwas Überwindung.
Die „Chakra-Breathing“ Mediation wirkt am besten in einer Gruppe, auch wenn jeder ganz für sich privat dabei bleibt. In einer Gruppe ist oft der Ansporn größer und es wirkt eine ganz besondere Gruppenenergie, die es dem Einzelnen viel leichter macht, als er es für sich ganz alleine kann.
Aus diesem Grund, weil ich die Meditation in Gruppen so liebe, biete ich kostengünstige Wochenend-Seminare hierfür an. Bitte melden Sie sich bei Interesse.


Kommentare